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Gesundheitsratgeber
Abnehmen mit Protein

Realität oder Mythos?
Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen. Stimmt´s?
Einfluss auf Sättigung
Mit Proteinen abnehmen – das empfehlen viele Influencer*innen im Internet. Die Idee: Proteine in der Nahrung sollen stärker sättigen als Kohlenhydrate. Und wenn der Hunger ausbleibt, würden Menschen weniger essen. Doch was sagt die Wissenschaft dazu?
Proteine helfen nicht
Die Plattform medizin transparent hat wissenschaftliche Studien mit mehreren tausend Teilnehmenden zu dem Thema ausgewertet. In diesen Studien hat sich eine Gruppe stark proteinhaltig ernährt, die Vergleichsgruppe nicht. Ein halbes bis eineinhalb Jahre später wurde geprüft, wie stark die Teilnehmenden abgenommen hatten. Ob proteinreiche oder normale Ernährung: In beiden Gruppen wurde in etwa gleich viel abgenommen. Proteine scheinen also nicht beim Abnehmen zu helfen. Zumindest für Menschen mit Nierenprobleme könnte eine Protein-Diät auch nachteilig sein. Denn beim Abbau von Protein entsteht Harnstoff, der die Nieren belasten kann.
Bewusst ernähren
Wer abnehmen möchte, bleibt am besten bei den bekannten Verfahren. Gut funktioniert eine Kombination aus mehr Bewegung und einer bewussteren Ernährung. Natürlich hilft es, einfach weniger Kalorien zu essen. Aber auch die Auswahl der Nahrungsmittel hat einen großen Einfluss. Wer häufiger Softdrinks oder unverdünnten Saft trinkt oder viel Fertignahrungsmittel isst, profitiert sehr stark davon, weniger von diesen Nahrungsmitteln zu konsumieren.
Quelle: medizin transparent
Blutzucker besser im Griff

Kontinuierlich Glukose messen
Je besser beim Diabetes der Blutzucker eingestellt ist, desto geringer sind Folgeschäden. Besonders gut klappt das Messen mit einem kontinuierlichen Glukosemonitoring.
Blutzuckerwerte direkt aufs Handy
Menschen mit Typ-2-Diabetes müssen regelmäßig ihren Blutzucker messen, um ihre Ernährung oder ihre Medikamente daran anzupassen. Besonders gut klappt die Messung mit dem kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM). Dabei wird ein Sensor wie ein Pflaster auf Bauch oder Oberarm geklebt. Am Sensor befindet sich ein winziger Faden, der unter der Haut alle paar Minuten den Glukosewert in der umliegenden Flüssigkeit misst. Die Daten gehen drahtlos auf das Handy oder ein Display, wodurch man den Blutzuckerwert genau überwachen kann. Bei zu hohem oder zu niedrigem Zucker lässt sich so schnell gegensteuern.
Auf diese Art und Weise lässt sich der Blutzuckerwert besonders gut einstellen. Allerdings gelingt dies langfristig nur, wenn man das CGM an mindestens drei von vier Tagen einsetzt, wie US-amerikanischer Forschende herausgefunden haben. Das Team hatte die Daten von 9000 Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes analysiert. Alle hatten zu Beginn der Studie HbA1c-Werte über 7% (der HbA1c-Wert spiegelt die Blutzuckersituation der letzten 2-3 Monate).
HbA1c-Wert sank stärker
Die Hälfte von ihnen nutzte zur Blutzuckermessung ein CGM-System, die übrigen Studienteilnehmenden maßen den Blutzucker traditionell. Die Teilnehmenden mit CGM-System wurden nach der Häufigkeit der Nutzung in vier Gruppen eingeteilt: weniger als 90 Tage/Jahr, 91 bis 180 Tage/Jahr, 181 bis 270 Tage/Jahr oder mehr als 270 Tage/Jahr.
In den ersten drei Monaten sank der HbA1c-Wert bei den Personen mit CGM-System deutlich stärker als in der Kontrollgruppe ohne kontinuierliche Messung. Am größten war der Unterschied, wenn das System mehr als 270 Tage im Jahr genutzt wurde (HbA1c-Absinken von 0,91% vs. 0,28%).
Am besten ist häufige und langfristige Nutzung
Nach einem Jahr lagen die HbA1c-Werte aller Gruppen außer der mit der höchsten Nutzung mit 8,2 bis 8,5% nah beieinander. Die Gruppe, die mehr als 270 Tage pro Jahr ihren Blutzucker mit einem CGM-System kontrollierte, setzte sich mit einem durchschnittlichen HbA1c-Wert von 7,4% klar davon ab. Den besseren Wert erklären die Forschenden damit, dass durch die häufige CGM-Nutzung schneller und besser auf Blutzuckerveränderungen reagiert werden konnte.
Diese Ergebnisse zeigen, wie gut sich mit dem kontinuierlichen Glukosemonitoring der Blutzucker kontrollieren lässt. Dies gilt allerdings nur, wenn die Erkrankten dies an mindestens drei von vier Tagen und vor allem langfristig tun, betonen die Forschenden.
Quelle: Ärztezeitung
Musizieren geht auf die Knochen

Immer mit Maß!
Wer viel musiziert, sollte aufpassen: Denn geigen, trompeten und Klavier spielen belasten Sehnen und Gelenke. Vorbeugen tut gut – am besten mit der richtigen Technik und Ausgleichssport.
Stress für Sehne und Gelenke
Musizieren verlangt Ausdauer und Präzision – und stellt einen hohen Anspruch an den Bewegungsapparat. Das liegt daran, dass Musikinstrumente nicht individuell maßgeschneidert sind, schreiben Fachleute. Der Körper muss sich also an die Tuba oder das Cello anpassen, was leicht zu Fehlhaltungen führt. Zudem werden immer und immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe gefordert, was Gelenke und Sehnen stark beansprucht – vor allem bei professionellen Musiker*innen.
Menschen, die Geige spielen, sind besonders gefährdet für einen vorzeitigen Verschleiß und Verletzungen der Rotatorenmanschette. Das ist eine Muskelgruppe, die den Oberarmkopf kappenförmig umschließt und das Schultergelenk stabilisiert. Der Druck der Geige auf den Arm kann wiederum Druckschäden auslösen, und durch die vom Instrument ausgelösten Vibrationen am Kiefergelenk kann es zu Kopf- und Kieferschmerzen kommen. Die bogenführende Hand ist von Sehnenentzündungen und Karpaltunnelsyndrom bedroht.
Kiefergelenk und Hände gefährdet
Blasinstrumente haben es ebenfalls in sich. Das ständige Abspreizen des Armes belastet z. B. die Schultern. Das Kiefergelenk ist ebenfalls in Gefahr, denn Tuba- und Trompeteblasen lassen den Knochen mächtig vibrieren. Klavierspielende haben oft Probleme mit den Händen. Dazu gehören Sehnenscheidenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom und entzündete Sesambeine. Und Trommelnden droht das Trommlerhandgelenk, bei dem sich die Strecksehnen von Daumen und Fingern entzünden.
Mit Technik und Ausgleichssport vorbeugen
Zum Glück können Musiker*innen einiges tun, um ihren Bewegungsapparat zu schützen. Zunächst gilt es, beim Üben ausreichend Pausen einzulegen. Außerdem sollten die Stühle oder Pulte ergonomisch gestaltet sein und zur Körpergröße passen. Essenziell sinddie korrekte Haltung und eine korrekte Technik. Sie sollten von Kindesbeinen an geübt und immer wieder kontrolliert werden. Und schlussendlich profitiert der gesamte Bewegungsapparat stark von regelmäßigem Ausgleichssport.
Wenn die ersten Beschwerden auftauchen, ist es vor allem für Berufsmusiker*innen wichtig, sich schnell an eine Spezialist*in zu wenden. Es gibt in Deutschland mehrere Zentren und Ambulanzen für Musikererkrankungen, die gezielt weiterhelfen.
Quelle: RMD Open
Fleischlos essen stört Wachstum nicht

Kinder vegetarisch ernähren?
Entwarnung für Eltern, die ihren Nachwuchs vegetarisch ernähren möchten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen führt die fleischlose Kost bei Kleinkindern nicht zu Wachstumsstörungen.
Körper im Wachstum braucht viel Energie
Lange Zeit glaubte man, dass bei einer gesunden Ernährung im Kindesalter Fleisch nicht fehlen darf. Die Sorge war, dass der Verzicht auf Fleisch zu Vitamin- und Mineralstoffmangel führt und der rasch wachsende Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird.
Ob das zutrifft, haben nun kanadische Wissenschaftler*innen untersucht. Sie analysierten die gesundheitlichen Daten von fast 9000 Kindern, bei denen die Mütter auch Angaben zu Ernährung und Lebensführung gemacht hatten. Außerdem wurden im Alter von 6 Monaten und 9 Jahren Blutuntersuchungen durchgeführt.
Hauptsache Milch dabei
338 Kinder dieser Studie waren vegetarisch ernährt worden. Die Auswertung der Gesundheitsdaten und Blutwerte ergab, dass die vegetarische Kost keinen bedenklichen Einfluss auf den Body-Mass-Index und die Körpergröße hatte – solange die Kinder zwei Gläser Milch am Tag tranken. Auch Eisenwerte, Vitamin-D und Blutfette waren bei den Vegetarier*innen im grünen Bereich. Lediglich die Kinder, die auch komplett auf Milch verzichtet hatten, wiesen etwas ungünstigere Werte bei den Blutfetten auf.
Auf Kalorien achten und regelmäßig wiegen
Einen Unterschied gab es allerdings: Die Kinder, die ausschließlich vegetarisch ernährt worden waren, waren zu 87% leicht untergewichtig. Den Eltern raten die Forscher*innen deshalb, bei einer vegetarischen Kost auf die Kalorienzufuhr zu achten und die Kinder regelmäßig zu wiegen.
Quelle: Ärzteblatt
























